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Kapitalanlagenrecht und Verbraucherrecht | 18.03.2016

Kapitalanlage

Was ist der Unterschied zwischen einem geschlossenen und einem offenen Immobilien­fonds?

Bei einem Immobilien­fonds handelt es sich um einen Investment­fonds und somit um eine Form der Kapital­anlage. Das eingezahlte Kapital soll in Immobilien investiert werden. Man unter­scheidet dabei zwischen offenen und geschlossenen Immobilien­fonds. Doch worin liegen die Unterschiede?

Was ist der Unterschied zwischen einem geschlossenen und einem offenen Immobilien­fonds?

  • Offener Immobilien­fonds
    Ein offener Immobilien­fonds ist ein offener Investment­fonds, der das Kapital mehrerer Anleger bündelt, um es in Immobilien zu investieren. Hauptsächlich werden Gewerbe­immobilien aufgekauft. Wichtiges Merkmal eines offenen Immobilien­fonds ist der Umstand, dass jederzeit Kapital eingezahlt und wieder abgezogen werden kann. Zudem gibt es keine Kapital­obergrenze, das heißt die Fonds­anteile sind unbeschränkt. Dies führt dazu, dass offene Immobilien­fonds in der Regel über viele Anteils­eigner verfügen und in mehrere Immobilien investieren.

  • Geschlossener Immobilien­fonds
    Bei einem geschlossenen Immobilien­fonds handelt es sich um einen Investment­fonds, dessen Fonds­anteile beschränkt sind. Ist die Kapital­obergrenze erreicht, so wird der Fonds geschlossen. Anders als beim offenen Immobilien­fonds kann hier nicht jederzeit Kapital eingezahlt und wieder abgezogen werden. Eine Einzahlung ist nur während einer bestimmten Zeichnungs­frist möglich. Eine Rück­zahlung des Kapitals mit Gewinn erfolgt, wenn überhaupt, erst am Ende der Laufzeit. Darüber hinaus muss in der Regel eine bestimmte Mindest­summe investiert werden. Zweck des geschlossenen Immobilien­fonds ist die Finanzierung eines oder auch mehrerer, insbesondere gewerb­licher, Immobilien­projekte.

Bearbeitungsstand: 18.03.2016

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