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Verwaltungsrecht | 04.02.2015

Gebimmel

Kann man sich gegen Glockenläuten wehren?

Wer kennt das nicht? Man freut sich auf das Wochenende und die Möglichkeit mal wieder richtig auszuschlafen und dann wird man frühmorgens um 7 Uhr vom Glockengeläut der benachbarten Kirche geweckt. Andere wiederum freuen sich darauf mit ihren Freunden oder Verwandten auf der Terrasse ein sommerliches Grillfest zu veranstalten. Werden dabei aber allstündlich durch das Glockenspiel einer nahen Kirche gestört. So mancher sah schon in dem sakralen Glockenspiel eine unzumutbare Lärmbelästigung und die Ursache für Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Tinnitus seien. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es schon einige Klagen dagegen gab. Doch ist ein gerichtliches Vorgehen gegen das Glockenläuten erfolgsversprechend?

Kann man sich gegen Glockenläuten wehren?

Wer sich gegen das sakrale Glockengeläut wehren möchte, muss zunächst einmal den Verwaltungsrechtsweg einschlagen (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 07.10.1983, Az. 7 C 44.81). Denn sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche sind öffentlich-rechtliche Körperschaften (vgl. Art. 137 Abs. 5 WRV in Verbindung mit Art. 140 GG). Daher gehören die Kirchenglocken, soweit sie zum Zwecke der Religionsausübung benutzt werden, zu den öffentlichen Sachen.

Ein gerichtliches Vorgehen wird aber in den wenigsten Fällen von Erfolg gekrönt sein. Ob ein Geräusch als eine unzumutbare Lärmbelästigung unzulässig ist und daher untersagt werden kann, richtet sich zunächst maßgeblich an dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Nach § 22 Abs. 1 BImSchG sind schädliche Umwelteinwirkungen, die nach Art, Ausmaß und Dauer geeignet sind, erhebliche Belästigungen für die Nachbarschaft herbeizuführen, zu verhindern oder auf ein Mindestmaß zu beschränken, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist. Dabei kommt es wiederum insbesondere auf festgelegte Grenzwerte an. Werden diese erst gar nicht überschritten, scheitert bereits eine Klage gegen das Glockengeläut (vgl. Landgericht Heilbronn, Urteil vom 19.11.2007, Az. 6 O 252/06).

Aber selbst wenn ein einzuhaltender Grenzwert überschritten wurde, bedeutet dies nicht, dass von nun an Ruhe im Glockenturm herrscht. Denn die Verwaltungsgerichte lassen den Kirchen eine Privilegierung zukommen. Diese Besserstellung folgt aus dem verfassungsrechtlich garantierten Selbstbestimmungsrecht der Kirchen sowie dem Schutz der freien Religionsausübung (Art. 4 Abs. 2 GG). Vielmehr sei das liturgische Glockenläuten nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts keine schädliche Lärmimmission, sondern eine zumutbare, sozialadäquate und allgemein akzeptierte Äußerung kirchlichen Lebens (Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 02.09.1996, Az. 4 B 152.96 = UPR 1997, 39). Daher muss ein Nachbar einer Kirche das werktägliche Glockenläuten um 6 Uhr hinnehmen (vgl. Verwaltungsgericht Stuttgart, Urteil vom 13.12.2010, Az. 11 K 1705/10, bestätigt durch Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 03.04.2012, Az. 1 S 241/11). Ebenso muss derjenige, der auf seiner Terrasse entspannen will, ein sechsminütiges kirchliches Glockenläuten ertragen (Verwaltungsgericht Arnsberg, Urteil vom 30.08.2007, Az. 7 K 2561/06).

Gilt die Privilegierung auch für das weltliche Glockenspiel?

Hat das Glockengeläut dagegen weltliche Ursachen gelten ohne Einschränkung das Immissionsschutzgesetz und die Grenzwerte. Eine Privilegierung kommt in einem solchen Fall nämlich nicht in Betracht (Verwaltungsgericht Minden, Urteil vom 04.05.2006, Az. 9 K 108/06 ).

Dies gilt im Übrigen auch, wenn das kirchliche Läuten nur der Zeitangabe dient. Ertönen daher etwa die Glocken einer Kirche jeweils zur vollen Stunde, so gelten uneingeschränkt die immisionsschutzrechtlichen Vorgaben (vgl. Landgericht Aschaffenburg, Urteil vom 26.08.1999, Az. 2 S 391/98).

Welche immissionsschutzrechtliche Grenzwerte gibt es denn?

Welche immissionsschutzrechtlichen Grenzwerte einzuhalten sind, bestimmt sich nach der Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm). Die TA Lärm unterscheidet bei den Grenzwerten zwischen unterschiedlichen Gebietsarten. Danach gelten folgende Richtwerte, die in den einzelnen Gebietsarten einzuhalten sind:

  • Industriegebiete:

70 dB (A)

  • Gewerbegebiete:

Tags: 65 dB (A)

Nachts: 50 dB (A)

  • Kerngebiete, Dorfgebiete und Mischgebiete:

Tags: 60 dB (A)

Nachts: 45 dB (A)

  • allgemeine Wohngebiete und Kleinsiedlungsgebiete:

Tags: 55 dB (A)

Nachts: 40 dB (A)

  • reine Wohngebiete:

Tags: 50 dB (A)

Nachts: 35 dB (A)

  • Kurgebiete, für Krankenhäuser und Pflegeanstalten:

Tags: 45 dB (A)

Nachts: 30 dB (A)

Darüber hinaus dürfen einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen, wie etwa das Glockengeläut, die Grenzwerte tagsüber um maximal 30 dB (A) und nachts maximal 20 dB (A) überschreiten.

Bearbeitungsstand: 04.02.2015

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Kommentare (44)

 
 
eono schrieb am 24.06.2016

Das stimmt doch so alles nicht. "Die Glocken" läuten - wenn sie zum Gottesdienst rufen, eine halbe Stunde davor (evt. 15 Min.)und 2-5 Min. davor damit die Leute wissen, daß sie nun rein kommen sollten.

Die Glocken werden heutzutage nicht mehr per Hand oder mit der Hand auf den Knopf geläutet, sondern sind m.W. in aller Regel elektronisch geschaltet. Die Anzahl der Glocken variiert, Das Viertel/oder stündliche Anschlagen ist nur eine Glocke und kurz - und nachts leiser. - Zum Vergleich Straßenbahnen direkt vor dem Haus vorbeifahrend - oder Züge in der Nähe sind lauter und man gewöhnt sich nie wirklich daran. Den Unterschied muss man erst einmal erleben. Auch an kaputte Auspuffanlagen/oder hoch getunte... gewöhne ich mich nie. Auch Sirenen jeglicher Art die zwar auch von 22 - 6 Uhr vermieden werden zu Gunsten von Blaulicht - finde ich sehr viel störender/erschreckender. -

So ein Glückchen hört man doch nur alleine. Das stört doch kein Grillfest.. Und wenn man früh noch schläft, dann schläft man. Zum Gottesdienst rufen heutzutage m.W. beide Konfessionen erst vor 9 Uhr oder für 10 Uhr.

Gleichberechtigung!

Wer keinen Bezug zu einer Kirche hat, sollte nicht dahin/in deren Nähe ziehen. - Aber vielleicht bewerben Sie sich. Arbeitet man in einer Institution ändert sich gewöhnlich auch die Einstellung.

Maik schrieb am 24.01.2016

Wohne auf dem Lande Direkt neben der Kirche, die Glocke stört mich am Tage nicht! Nur Nachts geht dass Gebimmel durch! Also um 1 Uhr um 1:15 um 1:30 um 1:45 ! Finde diese Zeiten doch sehr übertrieben und frage mich da wo ist die Nachtruhe!!

Lali antwortete am 21.06.2016

DAGEGEN LÄSST SICH WAS MACHEN - Emissionsschutzgesetz !!!

Vom Ordnungsamt eine nächtliche Messung durchführen und dann müßte es NACHTS jedenfalls abgestellt werden !

Ernst schrieb am 25.12.2015

Seien wir froh, dass es kein Muezzinruf ist. Kirchenglocken haben im Vergleich dazu einen sehr schönen Klang. Außerdem ist ausschlafen am Wochenende laut einer aktuellen Studie ungesund.

aufklärer antwortete am 27.03.2016

ja das ist geschmackssache und sie haben einen schlechten geschmack.. ungesund ist es, regelmäßig aus dem tiefschlaf geweckt zu werden. Ein gesunder schlaf stärkt das immunsystem (wissenschaftlich belegt) und ein gestörter schlaf wirkt sich auch negativ auf die psyche aus. Sie sollten studien nicht aus der bildzeitung zitieren

Organum antwortete am 22.06.2016

Gesund für Ihre Psyche wäre gewesen erst gar nicht neben eine Kirche zu ziehen. Wo ist wohl das Hirn ?! Weiterhin viel Freude mit den Glocken :-p

Chris schrieb am 20.10.2015

Das stündliche Gebimmel geht ja noch - hart an der Grenze - , aber 15 Minuten lang und das fast jeden Tag geht mir eindeutig zu weit! Meine Güte, geht mir das vielleicht auf den Sack. Morgens um 8:45 - 9 Uhr, Sonntags von 10:45 - 11 Uhr ... Jeder kann sich wohl heutzutage ne Uhr leisten.

Frida schrieb am 09.08.2015

Wohne im 4. Stock visavis dem Glockenturm, habe also hier besonders guten Empfang ;-) Das Glockenläuten an sich stört mich eigentlich gar nicht so sehr, wie die vielfach penetrante DAUER desselben. Reicht das nicht, wenn es 3 bis 5 Minuten bimmelt? Besonders das immens lange Läuten vor Gottesdienstbeginn. Das klingt wie ein Ausrufezeichen, bzw. Anmahnung doch endlich seinen Hintern in die Kirche zu schaffen und ich nerv dich jetzt solange, bis du kommst… wie ein quengelndes Kind! Und wenn es zu Ende ist, wieder so ein Aufstand. Ja Leute, das hab ich auch schon nach einer Minute begriffen. Und ich weiss auch nach einer Minute, dass es 7.00 Uhr, oder 18.00 Uhr ist usw. Also lasst die Glocken ruhig mal klingen, aber in der Kürze liegt die Würze...

eono antwortete am 24.06.2016

Sie haben das doch richtig verstanden. Die Glocke ruft Sie.

Also gehen Sie hin. Sie werden bis zur Kirche, bis zum Beginn des

Gottesdienstes von ihrem Geläut begleitet. Sie sind ein Gemeindemitglied. Die Kirche wurde zum Teil von der Gemeinde - für die Gemeinde gebaut. Es sollte eine lebendige Kirche sein. Kein Museum, manchmal scheint es als verwechselten da Viele etwas.

Lisa schrieb am 08.07.2015

Auch wenn ich das Austreten aus der Kirche befürworte und selbst schon in frühen Jahren selbst praktiziert habe...die Kirche erhält ja nicht nur die Kirchensteuer:

"Und das bezieht sich nicht nur auf die allgemein bekannten Regelungen, dass der Staat für die christlichen Kirchen in Deutschland die Kirchensteuer einzieht oder dass er den kirchlichen Trägern Entgelte oder Erstattungen für Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen oder für die Denkmalpflege zahlt. Weitgehend unbekannt ist in der Öffentlichkeit, dass die Bundesländer (mit Ausnahme von Hamburg und Bremen) aus ihren Haushalten auch einen Großteil der Gehälter der obersten kirchlichen Würdenträger übernehmen. Das gilt für Erzbischöfe, Bischöfe, Weihbischöfe oder Domvikare . Im vergangenen Jahr flossen auf diesem Weg fast 475 Millionen Euro an die katholische und evangelische Kirche. Seit Gründung der Bundesrepublik im Jahre 1949 ergab das bisher eine Summe von rund 14,8 Milliarden Euro."

Das muss man sich mal vorstellen...man muss nicht mal in der Kirche sein, um denen Geld in den Rachen werfen zu müssen. Es reicht in Deutschland schon, wenn man berufstätig ist und Steuerabgaben zahlt.

Wegner schrieb am 07.07.2015

Ganz einfach: aus der Kirche austreten, die hier ein Gewaltmonopol trotz des Wissen durchsetzt, dass Lärm gesundheitliche Probleme auslöst.

Dies war aber der Kirche schon immer egal. Wir haben das ständige Gebimmel beim Frühstück oder beim Abendessen auf der Terasse derart satt, dass wir deshalb schon lange ausgetreten sind. Unsere Einkommensteuer der letzten 30 Jahre viele Millionen Euro.

Bei einem Gespräch mit dem Pfarrer machte dieser uns mal deutlich, dass unser Lärmproblem und unsere Gesundheit ihm scheissegal sind.

AUSTRETEN !!!!!!!!!

Lisa schrieb am 05.07.2015

Dieser kack Pedo-Verein, wo ausgewachsene Männer in Kleidern rumlaufen und kleinen Kindern Oblaten (und nicht nur die!) in den Mund stecken. Und dann "Nächstenliebe" predigen,aber den Anwohnern nicht mal ihre wohl verdiente Ruhe gönnen mit dem scheiß Bimmeln (was reimt sich auf Bimmel? Zufall? Ich denke nein).

svenjamin schrieb am 16.05.2015

Tradition hin oder her.im mittelalter war es auch tradition angebliche hexen zu verbrennen.und wer kam auf diese schwachsinnige idee?genau die bekloppten christen.dieser scheiß pädofile Sektenverein darf sich wohl alles erlauben.

wir leben mittlerweile im 21.jahrhundert und haben alle uhren.bei mir bimmelt das ding sonntags 9.20 ca 20min durchgehend.und nachmittags fängt es ohne ersichtlichen Grund um 15.22 volle 15 bis 20 min an zu bimmeln.und das waren nur Beispiele sinnlosem Geläuts.wenn man sich den folgenden Artikel durchliest wird einem ganz schlecht wenn man das Wort Tradition liest.wer sich diesem drecksverein anschließt kann sowieso nicht ganz dicht sein.ich hoffe diesen scheiß Turm fackelt mal einer ab.

http://rotary.de/gesellschaft/unangenehme-traditionen-a-4248.html

Andreas antwortete am 13.06.2015

Bloeder gehts wohl nicht mehr. Man sieht wieder mal dass manche Menschen nix im hir haben!,,,

charles emerson winchester antwortete am 16.08.2015

genau: vom gebimmel schon total verblödet und deswegen "nix mehr im hirn" - was würdest du wohl sagen, wenn neben dir der muezzin ständig von minarett blökt? kirche ist privat - sonst nix. das mit dem "abfackeln" dieser einrichtungen ist ein interessanter gedanke - allerdings leider illegal.

ClaudeEckel schrieb am 09.02.2015

Die Dreistigkeit ist, was sich Richter und Gerichte hier erlauben, vermutlich auch noch befangene, da selbst Kirchenmitglieder, was ich bezweifle, dass das jemand zuvor geprüft hat. Vor dem Gesetz sind alle gleich?! Oshaw, von wegen, das ist bereits verfassungswidrig, jemanden auf Grund seiner Religion bevorzugt zu behandeln, egal welcher. Das Recht der freien Religionsausübung endet mit Sicherheit auch da, die Rechte Dritter beeinträchtigt werden. Und wenn es danach festgesetzte Lärmimmissionsgrenzen gibt, die dem Schutz vor SCHÄDLICHEN (daher auch der Begriff SCHADEN!) Einwirkungen auf die Umwelt dienen, isrt nicht ersichgtlich, weshalb hier jemand seine Religion zum Schaden anderer "frei" ausüben können dürfen soll. Das ist etwas zuviel des Guten. Wäre gespannt zu sehen, was dieselben bestussten Gerichte sagen würden, würden Moslems in ihren Moscheen 5mal am Tag den Adhân zum Salât, den Aufruf zum dem Pflichtgebet, über Lautsprecher ertönen lassen. Na? Wie wäre das? Dann möchte ich aber mal sehen, wie weit hier das Recht freier Religionsausübung geht, wenn es auch Andere in Anspruch nähmen. Das "Kruzifix-Urteil" ist beredtes Beispiel dafür, dass die ÖFFENTLICHE Religionsausübung ihre Grenzen hat, vor allem nicht mit dem Staate vermengt werden darf, warum also vor staatlichen Gerichten? Was ist mit dem Glauben derer, die an die Nichtexistenz von Göttern glauben? Und was ist überhaupt mit der gesundheut derer, die durch dieses Herumgeläute zumindest psychisch dauergestresst werden, egal, welcher Religion sie angehören?

Die Ungeheuerlichkeit ist wie immer nicht, dass eines etwas ungestraft tut, sondern dass es Menschen gibt, die das auch noch zulassen und nichts dagegen unternehmen, obwohl sie es könnten.

Die Sekularität dieses Staates ist genau so eine elende Heuchelei, wie das Geschafel über die Demokratie. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen muss, wenn ich sehe, wie unser GG von irgendwelchen niederen Richtern immer und immer wieder abgewatscht wird und sie selbst ihre Gewalt schon lange nicht mehr von der legislativen getrennt halten, sondern auch politisch motiviert urteilen. Nichts anderes machten diese Henkersrichter auch im Dritten Reich. Da wurde Recht gebogen und gebrochen unter fasenscheinigen Begründungen, ja angeblich nicht anders zu können, dass es nur so eine Art hatte.

Jo Hanke schrieb am 24.11.2014

Eine absolut dreiste Frechheit was sich diese Kirchenspinner erlauben! Hier bimmelt das Ding jede Stunde in der Nacht und reisst mich aus dem Schlaf, und ich habe mittlerweile ernsthafte Probleme dadurch. Es ist eine Sauerei das so was erlaubt ist, diese Hängengebliebenen sollten endlich in ihre Löcher kriechen und normale Leute in Ruhe lassen.

Und wenn ich dann so einen Oberquatsch lese wie von dem 'Daniel': Mein Freund, ich werfe einfach mal in den Raum das ohne diese geld&machtgeile Kirche vieles noch viel besser wäre, denn es hätte all das Morden, Schänden u.A. im Namen der Kirche NIE gegeben! Da verzichte ich gerne auf jeden Feiertag, und das meine ich ernst.

Und noch ein netten gruß an alle 'Kinderfreunde' in diesem Verein...schalte mal deinen Verstand ein.

manuela schrieb am 25.08.2014

Bei uns läuten aller Viertelstunde die Glocken wir sind aber nicht

Mehr im Mittelalter wo die Leute keine Uhr haben

Das Privileg welches sich die Kirche ständig rausnimmt ist echt

Zum kotzen es gibt Leute die Arbeiten müssen und selbst nachts

Läuten die Glocken mal frei und ausschlafen - gibt es nicht

8 Uhr 5 min läuten Mo-Sa und Sonntag Gottesdienst wir müssen

Uns endlich mal wehren gegen die Kirche sie können doch gern

Läuten zum Gebet oder Gottesdienst aber nicht viertelstündlich

Und nachts ich habe selber eine Uhr

Manuela Lange

reinhardy schrieb am 14.08.2014

Zum Glück ist es so schwer das Geläut gerichtlich zu unterbinden. Die Kirchen stehen i.d.R. weitaus länger "im Dorf" als die klagefreudigen Bewohner dort wohnen. Heult doch oder zieht um!

anna antwortete am 18.09.2014

diese nächtliche Lärmbelästigung hat nicht nur zur folge,dass wir regelmäßig unter Schlafproblemeen leiden,sonder sie kann noch zu weitaus größeren gesundheidsgefährendenden Auswirkungen führen.

norman antwortete am 13.11.2014

Genau! Wer in diesem Land nämlich zuerst da war, der hat auch Recht! Das ist doch die Basis dieser Argumentation, oder? Selten so einen Schwachsinn gehört. Wenn ich in meiner Wohnung immer schon mitten in der Nacht Musik gehört habe und ein neuer Nachbar das zum Anlass nimmt, sich zu beschweren habe ich auch NICHT Recht, nur weil ich hier früher gewohnt habe als mein Nachbar. Also ist es genau so unsinnig, dass die Kirche, die hier schon vor mir in der Nacht am läuten war daher über meinen Schlafbedürfnissen steht.

Bernardo antwortete am 23.02.2015

Ic

Torsten Masson antwortete am 17.03.2015

Wenn man so ein Misst liest, da kann man nur lachen.....

Kein wunder das die Dinger vorher öffters mal abgebrannt wurden.

Bei uns Klingelt das Teil am Tag und in der Nacht alle viertel Stunde. Ein Witz.

Was das alleine an Geld Kostet die Wartung und der Strom das die Teile alle viertel Stunde läuten.

Das Geld könnte die Kirche mal einsparen und den Armen zukommen lassen. Aber ich habe vergessen. Die sind ja auch Arm.

Möchte alle Leser bitten sich das mal durch den Kopf gehen zu lassen und aus der kirche auszutretten...

gruße

The Bell Friend antwortete am 06.04.2015

Lerne du erstmal ordentliche Rechtsschreibung mein Freund, bevor du weiter derartige Reden schwingst!

Die Glocken "läuten" jede Viertelstunde?!?

Scheinbar bist du schon total verblödet deshalb

Hendrik antwortete am 13.04.2015

Wenn Ihre Glockenargumente nicht mehr greifen, dann werden Sie ausfallend. das zeigt deutlich, wie christlich Sie mit Ihren Glocken umgehen.

The Bellfriend antwortete am 06.04.2015

Du bist ja dümmer als die Polizei erlaubt...

Solch gravierende Fehler in deiner völlig verstandfreien Stellungnahme ist beachtlich!

Wegner antwortete am 07.07.2015

Eine völlig verblödeter Komentar, der viel Dummheit erkennen läßt.

Ute Bauschke schrieb am 14.08.2014

wenn es ein gutes echtes und pünktliches Glockenspiel ist, würde ich das ja hinnehmen. Aber in unserem Wohngebiet ist es kein richtiges Glockenspiel sondern aus meiner Sicht ein automatischer Ton stündlich ein Vorspiel ein Hauptspiel - man versteht sein eigenes Wort nicht mehr - wo kann ich mich wehren

niver schrieb am 05.08.2014

Zum Glück ist es so schwer das Geläut gerichtlich zu unterbinden. Die Kirchen stehen i.d.R. weitaus länger "im Dorf" als die klagefreudigen Bewohner dort wohnen. Heult doch oder zieht um!

Bmw5 schrieb am 02.08.2014

Bei mir ist eine kriche, die alle 2 Stunden jeden Tag , wenn dorf Hochzeit ist mindestens 10 Minuten zu hören ist. Jeden Tag um 18 Uhr 5 Minuten lang und am Wochenende mehrmals. Es ist sehr schwer es zu ertragen, Bei allem Respekt für alle Religionen aber hier ist mehr in Richtung Lärmbelästigung. Weisst jemand vielleicht einen Rat, wie man in solchen komplexen vorgehen kann ?

Marsali schrieb am 02.08.2014

Ich fühle mich auch sehr belästigt! Nach einer harten Woche Arbeif möchte ich auch mal ruhen oder in Ruhe frühstücken, was nicht geht wenn die Glocken eine gefühlte halbe Stunde läuten! Diejenigen die an die Kirche und die Religion glauben wissen schon wann die Gottesdienste und und und stattfinden dafür muss nicht die ganze Nachbarschaft geweckt werden die damit nix zu tun hat! Die Zeiten haben sich nun mal geändert da könnte auch die Stadt bzw. Die Kirche mitgehen !

Sepp schrieb am 25.07.2014

Es ist eine Dreistigkeit, dass derartige Ausnahmen bei den Richtwerten für Kirchen existieren. Es wird Zeit dass sich mehr Bürger offen dagegen aussprechen.

Falk schrieb am 23.07.2014

Daniel, ich bin überzeugter Atheist und nutze weder das eine, noch das andere was sie genannt haben! Wo ist das Argument ggb mir?! Wozu soll ich ne Kirchensteuer zahlen?! Davon fahr ich lieber in den urlaub! Die kirche sollte als erste anfangen, toleranz und Rücksicht zu üben! Wieso haben die dann mir und den anderen atheisten ggb das recht mich zu belästigen? Wie beantworten mir sie das? Oder häng ich meine glocken um 7 morgens aus dem balkon um meine nichtgläubigkeit zu feiern?! Scheinheilig und schwachsinnig!

dignitate schrieb am 21.07.2014

Tja... dann muss sich der Bürger mal wieder selber zur wehr setzen... Wie schön das Kirchenuhren so empfindlich sind... Diese Altertümliche Sekte (das Christentum) darf keine vorrechte mehr genießen.

Matthias schrieb am 07.01.2014

Danaiel ich glaube nicht das die Institutionen ohne Kirche zusammenbrechen würden aber das ist ein anderes Thema. Das die Kirche sicherlich versucht ihren Teil bei zu tragen steht außer Frage. Aber begrundet das eine Mitgliedschaft? Begründet es weil mein Kind in eine Kita geht eine Mitgliedschaft weil die Kirche dort 3 Spielzeuge gespendet hat. Der Nachbar um der Ecke hat auch Spielzeuge gespendet ... soll ich nun den selben glauben tragen wie er und ihn finanziell unterstützen? Quatsch! Hier geht es um Ruhestörung in unmittelbarer Umgebung der Kirchenglocken. Und wenn du einmal in ihrer Nähe wohnst wirst du sehen das es auch unangenehm werden kann. Und ich bin eben nicht der Meinung das eine Kirche sich alles erlauben darf. Zu dem stelle ich mir die Frage welche Zweckmäßigkeit das 6 Uhr bimmeln hat. Für mich ist es nur ein westlicher Hintergrund aber es hat für mich nichts mit einem Glauben zu tun es sei denn ich glaube um 6 Uhr aufstehen zu müssen. MFG

Joachim schrieb am 09.09.2013

Also bei uns ist es seit Neusten so das alle halbe Stunde Geläutet wird und das von 6-22 Uhr Volle mit dem jeweiligen Stundenschlag halbe mit einmal läuten. Ich habe nichts gegen Kirche nie daran gestört ob Gottesdienst läuten Hochzeit Beerdigung. aber hier frage ich mich schon ob sowas normal ist im ganzen Dorf ist das Stundengeläut nicht zu hören und die unmittelbaren Nachbarn müssen sich sowas jetzt antun. Und wenn ich lese was eine Kirche alles tut naja lässt sich drüber Streiten aber darum geht es hier nicht. MFg

Peter schrieb am 02.09.2013

Sehr gut, Daniel. Der Beitrag spricht mir aus der Seele. Ich unterstütze jeden Punkt.

Mir sind die Menschen zuwider, die die Pastor und Kirche nur zur Schau dreimal im Leben nutzen: Zur Taufe, zur Hochzeit und zur Beerdigung. Ansonsten hat man mit ihr nichts am Hut, meckert nur grundlos rum, ohne mal das eigene Hirn einzuschalten. Zöge sich die Kirche aus allem heraus, sähe es in unserem Staat, in Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen, Jugendheimen (-könnte man endlos fortführen-) mies aus.

Daniel schrieb am 21.08.2013

Wie wäre es denn, wenn man sich erstmal schlau macht darüber, was durch kirchliche Einrichtungen geleistet wird.

Auch wenn hier manche einen schönen Text geschrieben haben, so liest man doch größtenteils nur Unwissen heraus.

Bloß keine Kirchensteuer (8 bzw. 9 % der Lohnsteuer, oh nein....) zahlen, aber Weihnachten scheinheilig in die Kirche rennen.

Bloß keine Kirchensteuer zahlen, aber unbedingt pompös traditionell kirchlich getraut werden, weils schöner aussieht.

Bloß keiner Kirchensteuer zahlen, aber unbedingt einen Platz in der Kindertagesstätte bekommen.

Bloß keine Kirchensteuer zahlen, aber im hohen Alter die Dienste der Diakonie in Anspruch nehmen.

Bloß keine Kirchensteuer zahlen, aber das eigene Kind zur Belustigung ins Jugendheim um die Ecke schicken oder in den Ferien auf deren Freizeiten.

Keiner ist durch die Kirchenmitgliedschaft zu etwas gezwungen, mal von der Steuerpflicht abgesehen.

Nehmt mal die Scheuklappen ab und informiert euch anständig, anstatt morgens in die BILD zu gucken.

Des weiteren gilt es zwischen der katholischen, der evangelischen und anderen christlichen Kirchen zu unterscheiden.

Und die herausgekommenen Fälle des Missbrauchs, welcher Art auch immer, sind in jedem Fall zu verurteilen. Aber deswegen nicht die Kirche im allgemeinen. Es handelt sich bei solchen Vorfällen um die Triebe des einzelnen Menschen. Nur weil jemand Priester geworden ist, schaltet dass den Trieb nicht automatisch ab. Nimmt man einen beliebigen führenden Weltkonzern, dann hat auch dieser mit Sicherheit einzelne Mitarbeiter beschäftigt, die genau solch üble Menschen darstellen, die anderen Leid zufügen.

Heinz schrieb am 19.08.2013

Keine Sonderrechte für die Kirche.

Oder ist die Justicia eine Hure?

Jedes Jahr bekommt d. Kirche 10 Milliarden Euro an Steuern

zugeschoben.Es reicht langsam!!!!

Erlotan schrieb am 19.08.2013

Und im Zuge der liberalisierung wird demnächst der

Muezzin sein Bestes geben. Ich denke, der alte Zopf

der die Kirchen priviligiert sollte endlich abgeschnitten werden.

Die Kirche ist der reichste Konzern der Welt. Sie muß nicht noch vom Steuerzahler alimentiert werden. Kein Mensch wird mit der Geburt Mitglied in einem Schützenverein.Hier muß der Bürger eintreten, in der Kirche kann er nur austreten.Und so sollte die Kirche verpflichtet werden, für

ihr Glockengeläut die Genehmigung beim Ordnungsamt einzuholen.Die Kirche sollte endlich vom Staat getrennt werden.

Michael schrieb am 19.08.2013

Grundsätzlich sollte jede Religion frei ausgeübt werden können - aber so, dass damit kein anderer Geschädigt wird.

Um Menschen vor Schäden zu schützen haben die Gesetzgeber entsprechende Gesetze erlassen.

Und diese gelten aus meiner Sicht für jedermann - ob öffentlich rechtlich oder privat.

Aus diesem Grund ist es nicht hinnehmbar, dass die Gerichte hier Ausnahmen zulassen!

Seitens der Gesetzgeber wird sehr vieles, auch im persönlichen Bereich vorgeschrieben vor 8.00 Uhr den Rasenmäher zu betreiben ist verboten - durch grelles Glockengeläut darf ich jedoch ab 6.00 Uhr in der Frühe - und das am Wochenende und Feiertags gestört werden.

Hier ist ein Umdenken längst nötig!

Wir können nur froh sein, dass nicht alle Religionen in einem kleinen Umfeld zu finden sind - sonst würden die Glocken ständig bimmeln -nur immer aus einer anderen Richtung!

Michael antwortete am 19.08.2013

Frage, wie lange leben Sie schon neben einer Kirche? Wenn Sie dort nicht seit Kindheit dort Wohnen wussten Sie das eine Kirche im Umfeld steht, dann darf ich mich auch nicht beschweren. Egal ob Zuhause oder im Urlaub.

Matthias antwortete am 07.01.2014

Nein Michael! Wenn ich in die Nähe einer Kirche ziehe ist nicht zwangsläufig das wissen vorhanden das die Kirche Ausnahmsregelungen unterliegt und sie vor um 8 Uhr läuten darf. Mann bekommt es meist erst dann mit wenn es zu spät ist. Die Störung tritt auch nicht sofort auf aber die Beständigkeit wird zur Plage. Aber mal darauf zurück zu kommen das deine Aussage ist "ich wusste ja was auf mir zu kommt" nun das begründet in meinen Augen noch lange nicht warum das gebimmel um 6 Uhr sein muss! Wenn ich mich im Vorfeld nicht richtig schlau gemacht habe begründet das noch lange keine Rechtmäßigkeit der Kirche um 6 Uhr alle Leute drum herum aus die Betten zu hauen! Natürlich könnte man sagen "du bist ja dämlich warum ziehst du auch da hin" aber das ist ein anderes Thema! MFG

Gregorio schrieb am 18.08.2013

Ich Persönlich finde nicht die Lautstärke das Nervtötende

sondern das was es immer in einem Aufrufen tut.

Wie zum Beispiel: Die Messdienermisshandlungen!

Die seit vielen vielen Jahren bekannt waren

und nur weil Hochwürden eine angesehene Stelle betritt wollten die eigenen Eltern und sogar das Gericht es noch nichtmals wahr haben.

ES IST BEI MIR NICHT DIE LAUTSTÄRKE SONDERN DIE ASSOZIIERUNG!

Die Kirchengänger können sich den Wecker stellen

und wenn nicht,

wollen Sie garnicht da hin gehen was ich auch Verstehe

als Kirchenaustrittler.

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