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Kirchenrecht | 17.10.2018

Gehalt

Was verdient ein Bischof?

In Deutschland zahlen abgesehen von Hamburg und Bremen die Bundes­länder die Gehälter der Bischöfe der katholischen und evangelischen Kirchen. Sie geben dafür jährlich nach Berichten der Zeit insgesamt etwa 485 Millionen Euro aus. Demgegenüber steht ein ge­schätztes Vermögen der katholischen Kirche von ca. 270 Milliarden Euro. Angesichts dessen ist es verständlich, dass viele Bürger die staatliche Finanzierung der Bischofs­gehälter in Frage stellen. Doch was verdient eigentlich ein Bischof?

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Wieviel verdient ein Bischof?

Die Bezahlung eines Bischofs richtet sich jedenfalls in den westlichen Bundes­ländern nach dem Bundes­besoldungs­gesetz und somit nach der Beamten­besoldung. Die Grundlage dafür bilden Verträge zwischen den Bundes­ländern und den Diözesen. Daher gibt es auch keine einheitliche Regelung zur Besoldung der Bischöfe.

Besoldungsstufen B7 bis B10

Sie erhalten je nach Ausgestaltung ein Gehalt zwischen der Be­soldungs­stufe B 7 (ca. 9.000 Euro) und B 10 (ca. 12.000 Euro). So gehört zur Besoldungs­gruppe B 10 etwa der Erzbischof von München und Freising sowie der Bischof von Rottenburg-Stuttgart. Zu der Besoldung können noch weitere Vergünstigungen, wie etwa mietfreie Dienst­wohnungen und Dienst­fahr­zeuge mit Chauffeur, hinzukommen.

Lesen Sie auch: Warum werden Bischöfe vom Staat bezahlt und nicht aus der Kirchensteuer?

Quelle: refrago/rb

Bearbeitungsstand: 17.10.2018

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Kommentare (22)

 
 
ameise schrieb am 17.10.2018

also für karnevalsprinzen super gehalt !

Uli schrieb am 07.04.2015

und Ihr wollt mir nun weißmachen, dass es aktuell in Deutschland 3368 (bezogen auf 12000€ im Monat) Bischhöfe gibt? Das wage ich nun doch zu bezweifeln! Selbst wenn ich diese Zahl halbiere ist Diese immer noch "Mehr als Reichlich". Bei den Amtierenden katholischen Bischhöfen sind es incl. der nicht besetzten Stellen 107. Wenn man die in Rom tätigen 11 noch dazunimmt, keine 120. Also knapp 2 Mio € Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass noch einmal genau so viele ihr Ruhestandsgehalt erhalten und in der ev. Kirch die dreifache Anzahl an Bischhöfen tätig wäre (genaue Zahlen sind nicht so leicht zu ermitteln) sind das zusammengenommen gerade einmal 12 - 15 Mio€ Also wo bleibt dann der "klägliche Rest von gut und gerne 470 Mio €? Irgendwas kann also an der Zahl nicht stimmen!

Entweder der Staat lügt hier wie gedruckt, das sind wir ja gewohnt, oder es ist die Kirche und dass wäre doch Sünde!

Frank Schmitz antwortete am 08.02.2016

Die gehören aus meiner Sicht enteignet und zum Teufel gejagt. Kassieren das Geld des kleinen Mannes und vergehen sich an Schutzbefohlenen. Die haben vor gar nicht all zu langer Zeit noch lebendige Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ein widerliches Pack. Da fragt man sich warum überhaupt noch jemand an diese Sekten unter staatsschutz Steuern bezahlt. Wehrt euch endlich gegen diese Heuchler im Gottesgewand.

Torsten antwortete am 07.10.2016

Die 470.000.000,00 € beinhalten ja noch andere Ausgaben, die von Ländern und Gemeinden bezahlt werden müssen. Dort zwei Sack Weizen im Jahr (die aber in Geld geliefert werden müssen), hier eine Baulast (Reparaturen an Kirchen), das läppert sich halt.

Man beachte hierbei aber auch noch:

Kirchliche Schulen werden zu 100 % aus zusätzlichen Steuern und Schulgeld, kirchliche Krankenhäuser zu 100 % aus zusätzlichen Steuern und den Sozialkassen, sowie kirchliche Kindergärten zu 75-95 % aus zusätzlichen Steuern und Elternbeiträgen bezahlt werden

Pater A. Isidor schrieb am 26.11.2014

Wahrlich wahrlich ich sage Euch: Nichts wäre einfacher als die Zwangskirchensteuern in Höhe von fast 12 Milliarden Euronen Jahr für Jahr über Nacht ersatzlos abzuschaffen?

So wahr mir G*tt helfe

jmk schrieb am 25.11.2014

Hatte noch nie darüber nachgedacht: Wäre interessant zu wissen, wie und wofür diese Diener Gottes es schaffen, solche Beträge auszugeben. Habe noch nie von Urlaubsreisen gehört (bestenfalls Dienstreisen). Kenne sie nur in Dienstkleidung u.s.w.. Huren, Zocken oder Saufen dürfen sie schon gar nicht. Zahlen sie Steuern und Sozialabgaben? Wie um Himmels Willen kann man da noch Monat für Monat so viel Geld auf den Kopf hauen, ohne den Himmel zu verspielen. Erbt den Rest die Kirche? So eine Kirche scheint noch rentabler zu sein, als eine Europapartei, ist aber wohl auch viel schwerer zu gründen.

madersbacher mario antwortete am 15.12.2014

Verschenke dein HAB u. GUT , u. folge mir nach .

madersbacher mario antwortete am 15.12.2014

Es soll natürlich heissen :

Verschenke dein HAB u. GUT an die ARMEN , und FOLGE mir nach .

Heinrich schrieb am 24.11.2014

Die Kirche sollte vom Staat getrennt werden. auch in finanzieller Hinsicht. Keine Steuergelder an die Kirchen.. 485 Millionen Euro Steuergelder an die Kirchen im Jahr sind nicht vertretbar.

In anderen Ländern geht es auch getrennt, warum auch nicht in Deutschland?

Marc Wagenknecht antwortete am 17.07.2016

Und die Rüstungsexporte in Deutschland sind wohl garnichts oder?

8 Milliarden Euro in Diktatorische Länder investiert.Da sind die 485 Millionen ein PippiFax!!!!!

Helmut Weiß schrieb am 09.12.2013

Dlie Kirche hat total versagt, deswegen bin ich aus der Kirche ausgetreten. Und ich empfehle jeden dies auch zu tun.

regulus antwortete am 28.11.2014

Mit generellem Umsichschlagen hat man noch keinem geholfen. Warm nicht explizite Beispiele nennen, die vielleicht auch der eine oder andere Leser erlebt hat.

Marc Wagenknecht antwortete am 17.07.2016

Ach du tust mir ja so leid.Heul, heul,heul.

W .Laumas schrieb am 09.11.2013

Ich habe mir nie Gedanken über die Gehälter von einem Bischof gemacht!

Nach dem Limburger Desaster habe ich über dieses im Internet nachgelesen. Ich kann diese Regelungen über diese horrenden Gehälter, die auch noch von uns Steuerzahler bezahlt werden, nicht verstehen!!

Unsere Politiker haben doch wohl auf der ganzen Linie versagt,

dass diese Regelungen nicht schon längst geändert wurden.

Auf der Welt verhungern 1000ende von Kindern und unser Staat schmeißt 1000ende von Euros der Kirche in den Rachen! Das kann doch wohl kein normal denkender Mensch verstehen.

Karl-Heinz Voregger schrieb am 03.11.2013

Diese Leute sind absolut keine Christi-Nachkommen - sie sind eher Nachkommen Mammons, die somit immernoch einen indirekten Tanz um das goldene Kalb für angebracht halten!

Jürgen Kastrau schrieb am 21.10.2013

Unabhängig von den Vorfällen in Limburg ist die Höhe der Besoldung eine Unverschämtheit. Uns Bürgern wird gepredigt seit bescheiden und was machen diese Herren? Das ist die neue Art von Bescheidenheit in Deutschland! Nicht nur bei den Bischöfen sondern in Politik und Wirtschaft nimmt diese Art von Bescheidenheit immer größere Ausmaße an. Sie werden vor Bescheidenheit einfach nicht mehr satt. Davon müssen viele Menschen ein ganzes Jahr von leben und zusätzlich Miete, Heizung, Strom, Fahrgeld, Kleidung, Renovierung ihrer Wohnung, ect. bezahlen. Was ist das für eine Welt geworden? Ich könnte kotzen.

Gilbert Kallenborn schrieb am 21.10.2013

Wieviel von diesem horrenden Einkommen spenden die

Nachfolger Christi an die Hungernden und Armen ???

Oder verbleibt nichts mehr,nach Doppelsitz Badewannen

(wer ist hier der Mitbadende???Stereo-Bischofs-Fun ?)zu 15.000 Euro (Limburg) oder 40.000 Euro für stilvolle LED-Beleuchtung von Buchregalen

sowie Dachdurchbruch zu 100.000 Euro (Limburg) für einen

Adenventskranz,der zuvor auf einem Stahlständer bodenhaftig

stand???

Jesus selber,mit einem Kälberstrick bewaffnet,prügelte

die Geldgeier in Jerusalem aus dem Tempel mit den

Worten:

"Hinaus!Hinaus,ihr habt aus dem Hause meines Vaters eine

Wechselstube gemacht ! "

Er schlief in Herbergen .sein Fortbewegungsmittel war schlicht

sofern überhaupt notwendig ( 1 Esel) seine Kleider ohne Gold und Prunk

Diese Bischöfe sind keine Nachfolger Christi sondern Heuchler.

Elisabeth Schwabe antwortete am 22.10.2013

Genauso denke ich auch!

HORST FEHRING schrieb am 21.10.2013

::::WÄRE ES SCHÖN; WENN MAN "GOTTES WORT" DIREKT BEZIEHEN KÖNNTE; ALSO OHNE ZWISCHENHANDEL!

Kai Jesiek schrieb am 19.10.2013

Das nennt sich also die Trennung von Kirche und Staat?

Elisabeth Schwabe antwortete am 22.10.2013

Stimmt! Solche Zustände sind ein Beweis für Unfähigkeit unserer Politiker insgesamt.

Chris schrieb am 19.10.2013

Wozu braucht ein Bischof soviel Geld? Muss er Miete zahlen etc.? Wer im Dienste der Kirche steht, sollte doch nicht so an dem Weltlichen hängen - oder habe ich da etwas falsch verstanden?

 
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