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Mietrecht | 21.02.2019

Mietminderung

Kein warmes Wasser: In welcher Höhe kann der Mieter seine Miete mindern?

Steht dem Mieter einer Wohnung kein warmes Wasser zur Verfügung, ist die Tauglichkeit der Wohnung zum vertragsgemäßen Gebrauch aufgehoben. Dem Mieter steht daher nach § 536 Abs. 1 BGB ein Recht zur Miet­minderung zu. Doch in welcher Höhe kann die Miete gemindert werden?

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In welcher Höhe kann der Mieter bei fehlendem Warmwasser seine Miete mindern?

Die Höhe einer Mietminderung bestimmt sich nach dem Grad und der Dauer der Beeinträchtigung der Mietsache. Es kommt also stets auf den konkreten Einzelfall an. So hat das Amtsgericht Köln eine Minderungs­quote von 7,5 % für angemessen gehalten, weil in der Zeit von 22 bis 7 Uhr den Mietern kein Warmwasser zur Verfügung stand (Amtsgericht Köln, Urteil vom 24.04.1995, Az. 206 C 251/94). Das Landgericht Berlin hielt bei einem kompletten Ausfall des Warmwassers eine Miet­minderung von 10 % für gerechtfertigt (Landgericht Berlin, Beschluss vom 04.06.1993, Az. 64 T 69/93). Nach Ansicht des Amts­gerichts Regensburg sei in diesem Fall sogar eine Minderungs­quote von 15 % zulässig (Amtsgericht Rendsburg, Urteil vom 17.02.1988, Az. 3 C 551/87).

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Quelle: refrago/rb

Bearbeitungsstand: 21.02.2019

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Kommentare (1)

 
 
Marcel Richter schrieb am 02.08.2019

Wir haben seit einen Monat kein warm Wasser mehr im Haus wegen biltzeinschlag. Das haus wurde kurz davor ca. Vier Wochen Verkauft. Und jetzt möchten die neuen Für meine Wohnung wo ich erhebliche Mängel habe wie zwei Fenster lassen sich nicht an kippen ,es ist Putz von der Wand abgegangen so das wenn der Wind übers Dach weht das man an der putzlosen Stelle denn Wind spürt zu dem ist die Wohnungstür undicht. Jetzt die Frage um wie viel kann ich die Miete mindern und kann ich verlangen daß die Mängel nur von fachgerecht behoben wird. Denn die neuen Vermieter wollen selber die Mängel beheben.

 
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