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Schadensersatzrecht und Zivilrecht | 12.10.2018

Anwaltskosten

Muss der Gegner die Kosten für die Beauftragung eines Rechts­anwalts zahlen?

In bestimmten Situationen kann es erforderlich werden einen Rechtsanwalt zur Durch­setzung oder zur Abwehr von Ansprüchen zu beauftragen. Fühlt sich der Mandant in einem solchen Fall im Recht, kann sich für ihn die Frage stellen, ob nicht der Gegner die Anwalts­kosten zu tragen hat. Ist es daher möglich dem Gegner eines Rechts­streits die eigenen Anwalts­kosten in Rechnung zu stellen?

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Muss der Gegner die Kosten für die Beauftragung eines Rechtsanwalts zahlen?

Die Beantwortung der Frage hängt zunächst davon ab, ob es sich um Anwaltskosten für ein gerichtliches Verfahren oder für eine außergerichtliche Vertretung handelt.

  • Anwaltskosten für gerichtliches Verfahren
    Die Anwalts­kosten für ein gerichtliches Verfahren hat gemäß § 91 Abs. 1 der Zivil­prozess­ordnung derjenige zu tragen, der den Rechts­streit vor Gericht verliert.

  • Anwaltskosten für außergerichtliche Vertretung
    Beauftragt eine Person einen Rechtsanwalt mit seiner Vertretung zwecks Geltend­machung von Ansprüchen, so hat dieser zunächst die Rechnung des Anwalts zu bezahlen. Jedoch kann der Mandant unter bestimmten Voraus­setzungen die Anwalts­kosten als Schaden gegenüber dem Gegner geltend machen. Erforderlich ist dazu stets eine Pflicht­verletzung seitens des Gegners, welches die Beauftragung des Rechts­anwalts erforderlich gemacht hat. Ist dies der Fall, steht dem Mandanten in Höhe des Anwalts­honorars ein Schadens­ersatz­anspruch zu. Der Gegner ist in der Regel zur Erstattung der Anwalts­kosten verpflichtet, wenn Schadens­ersatz­ansprüche gegen ihn geltend gemacht werden oder er mit einer Leistung in Verzug ist.
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Quelle: refrago/rb

Bearbeitungsstand: 12.10.2018

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Kommentare (1)

 
 
Berger schrieb am 12.10.2018

Die Ausführungen sind in der rudimentären Art unrichtig. Es gibt einige Ausnahmen, sowohl im gerichtl. als auch und erst recht im außergerichtl. Bereich ! In der Form führen die Ausführungen zu Erwartungen von Mandanten, die der Anwalt nicht "erfüllen" kann. Und dann ist es angeblich der Anwalt schuld bzw. doof, unfähig. Warum? Weil es doch in diesem "Fachforum" gaaanz anders gestanden hat!

 
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