Beleidigung02.03.2015

Beleidigung am Arbeitsplatz: Wann kann der Arbeitgeber wegen Beleidigung kündigen?

Durch eine Beleidigung wird die Ehre eines anderen herabgesetzt. Sie stellt eine Kundgabe der Missachtung dar. Wird eine Beleidigung daher am Arbeitsplatz geäußert, kann dies den Betriebsfrieden stören oder Geschäftsbeziehungen gefährden. Aber kann der Arbeitgeber deswegen dem Arbeitnehmer auch kündigen?

Wann kann ein Chef wegen Beleidigung kündigen?

Ein Arbeitgeber darf einem Arbeitnehmer wegen einer ausgesprochenen Beleidigung kündigen, wenn die Beleidigung geeignet ist, den Betriebsfrieden nachhaltig zu stören. Wann dies der Fall ist, hängt in erster Linie von den Umständen des Einzelfalls ab. Zu berücksichtigende Umstände können etwa sein: Dauer der Betriebszugehörigkeit, zuvor ergangene Abmahnungen, gezeigte Reue, Grund der getätigten Äußerung oder bestehende Behinderungen. Der Arbeitgeber ist daher unter Umständen dazu verpflichtet, vor der Kündigung als milderes Mittel eine Abmahnung auszusprechen.

Folgende Umstände sind ebenfalls von Bedeutung:

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3 Gedanken zu „Beleidigung am Arbeitsplatz: Wann kann der Arbeitgeber wegen Beleidigung kündigen?

  • 18. Dezember 2016 um 10:05
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    Wurde als Schwanzlutscher faule Sau Mime-Trense vom Schichtführer
    genannt unter5 zeugen
    Frage welche rechte hab ich

    Antwort
  • 26. Mai 2016 um 11:05
    Permalink

    Kann ich meinen azubi fristlos kündigen wenn es ein Beweis material audio giebt wo der azubi den Chef. Namendlich erwähnt und sie als hurre nutte beschimpft.

    Antwort
  • 14. Mai 2014 um 16:58
    Permalink

    Wüsste gerne was ein Richter, der Wichser für keinen Kündigungsgrund hält, sagt, wenn deswegen der so unterliegende Arbeitgeber im Affekt anschließend ihn deswegen als Wichser bezeichnet?

    Antwort

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