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Steuerrecht | 30.06.2020

Mehrwertsteuer

Was ist der Unterschied zwischen Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer und was ist die Vorsteuer?

Oft liest oder hört man von Mehrwertsteuer oder Umsatzsteuer. Was ist eigentlich damit gemeint? Sind Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer nicht das Gleiche? Doch was genau ist die Vorsteuer?

Unterschied Umsatzsteuer Mehrwertsteuer

Umgangssprachlich wird der Begriff „Mehrwertsteuer“ als Oberbegriff für Umsatzsteuer und Vorsteuer benutzt. Auch auf Rechnungen oder Quittungen wird oft der Begriff Mehrwertsteuer verwendet, manchmal in der abgekürzten Version „MwSt.“.

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Was ist die Umsatzsteuer?

Unter Umsatzsteuer versteht man die Steuer, die Unternehmer auf Einnahmen erheben müssen. Sie wird auf Rechnungen gesondert ausgewiesen. Der Unternehmer muss die vereinnahmte Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Unternehmer sind daher verpflichtet monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt zu übermitteln. Diese Erklärung muss jeweils bis zum 10. eines Monats für den Vormonat erfolgen. Unternehmer, die diese Frist nicht einhalten können, können eine Dauerfristverlängerung beim Finanzamt beantragen und haben dann jeweils einen Monat länger für die Umsatzsteuervoranmeldung Zeit.

Was ist die Vorsteuer?

Als Vorsteuer wird die Steuer bezeichnet, die Unternehmen beim Einkauf von Waren oder Dienstleistungen selbst bezahlen. Ist ein Unternehmen vorsteuerabzugsberechtigt, so kann es die gezahlte Vorsteuer mit der vereinnahmten Umsatzsteuer verrechnen und muss nur die Differenz an das Finanzamt abführen. Auch die gezahlte Vorsteuer teilen Unternehmen dem Finanzamt mit der Umsatzsteuervoranmeldung mit.

Umsatzsteuer und Vorsteuer sind also nur zwei unterschiedliche Sichtweisen auf dieselbe Steuer. Aus Sicht des Verkäufers handelt es sich um Umsatzsteuer. Aus Sicht des Käufers ist es die Vorsteuer.

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Quelle: refrago/pt

Bearbeitungsstand: 30.06.2020

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