eBay18.07.2016

Was kann ich tun, wenn mein eBay Konto gesperrt wird?

Eine Situation, die gewerb­lichen eBay-Händlern den Schweiß auf die Stirn treiben kann: Gestern gingen noch zu Hauf Bestellungen ein, zufriedene Kunden hinter­ließen 5-Sterne-Bewertungen auf dem Verkäufer­profil, Angebote ließen sich wie gewohnt bearbeiten, auch sonst war alles wie immer. Und plötzlich ist das Konto gesperrt. Bei vielen Händlern, die schwerpunktmäßig über eBay verkaufen, löst dies nicht nur Sorgen, sondern Existenz­angst aus.

Doch, was kann ich tun, wenn mein eBay Konto gesperrt wird?

Kampf um die Kunden­zufriedenheit

Nicht nur neue Verkäufer, die mit den umfang­reichen Regeln von eBay noch nicht vertraut sind, sondern auch etablierte Händler mit lang­jähriger Erfahrung, besten Bewertungen und hohen Jahres­umsätzen sind immer wieder von einer überraschenden Konto­sperrung betroffen.
eBay ist verständlicher­weise darum bemüht, im Interesse der Käufer, aber auch um der eigenen Konkurrenz­fähigkeit willen, dafür zu sorgen, dass nur topseriöse Verkäufer mit Top-Service am eBay-Marktplatz tätig sind.
Dass führt im Einzelfall jedoch auch schon einmal dazu, dass unnötiger­weise und übereilt eine Sperre verhängt wird.
Zu den häufigsten Gründen für eine Sperre zählen die Unterschreitung der Verkäufer­mindest­standards, die Verbindung eines Verkaufs­kontos zu einem bereits gesperrten Konto und häufig auch schlichte Miss­verständnisse.
Ist der Fall der Fälle einmal eingetreten, gilt es, so schnell wie möglich zu handeln, denn jeder Tag, an dem das Konto gesperrt bleibt, kostet bares Geld.

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Was kann man tun?

eBay behält sich im Nutzungs­vertrag das Recht vor, ein Mitglied von der Nutzung des Markt­platzes auszuschließen, wenn ein Verstoß gegen die AGB und die Grundsätze von eBay oder sonst ein berechtigtes Interesse dafür vorliegt.
Doch die Diskussion mit eBay darüber, ob die Sperrung berechtigt ist, kann sich für den betroffenen Verkäufer schwierig gestalten. Betroffene beklagen, sie erhielten immer nur die gleichen Standard-Emails, in denen nicht ausreichend auf ihren Einzelfall eingegangen werde. Oder sie erhielten von stets verschiedenen Mitarbeitern stets verschiedene Aussagen.

Angelegenheit anwaltlich prüfen lassen

Um bald wieder eingehende Nachrichten zu erhalten und die Waren an den Kunden rauschicken zu können, sollten Betroffene den Vorgang gegebenenfalls anwaltlich prüfen lassen.

Hier empfiehlt es sich, anhand der Unterlagen und der Daten aus dem Verkaufs­konto zunächst zu bewerten, ob ein Vorgehen gegen die Sperre Sinn macht, anstatt gleich mit einstweiliger Verfügung und Klage zu drohen.

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